Über uns

„INTAKT – Wem gehört die Stadt?“ soll die Bündelung der Kräfte verschiedener Duisburger Initiativen zu Umwelt- und ökologischen Fragen ermöglichen. Ziel ist eine gegenseitige Unterstützung und höhere Wirksamkeit in den Anliegen der Initiativen zu erreichen.

Im Themenkanon „Umwelt“, „Ökologie“ und „Recht auf Stadt“ gibt es viele Anknüpfungspunkte, die gemeinsame Ziele offenkundig werden lassen.

Es ist z.B. ein gemeinsames Anliegen, den Flächennutzungsplan der Stadt Duisburg zu beeinflussen und die Wiedereinführung der Baumschutzsatzung bzw. die Einsetzung einer neuen Baumschutzsatzung zu erreichen.

Die Ziele und Anliegen der einzelnen Initiativen haben einen gemeinsamen Nenner im nachhaltigen Naturschutz und im Erhalt der Lebensqualität für die Menschen in der Stadt. Die Sensibilisierung der Duisburger Bürger*innen für Nachhaltigkeit und die besondere Bedeutung von Natur und Umwelt in einer Stadt mit erheblicher industrieller Vornutzung ist ebenfalls ein gemeinsamer Punkt.

Ein gemeinsames Auftreten macht besonders im Verhältnis zu Politik und Verwaltung alle Initiativen stärker und verstärkt die Wirksamkeit gegenüber Rat und Verwaltung. Erfahrung und Wissen können im Bündnis miteinander geteilt werden, was zu einer Kompetenzerweiterung bei allen Partnern führen wird. Aktionen einzelner Initiativen können durch Beteiligung anderer Bündnispartner mit mehr Aktiven und damit mit einer größeren Aufmerksamkeit in der öffentlichen Wahrnehmung rechnen. Die Bürger*innen können im Themenkanon des Bündnisses breiter aufgeklärt und informiert werden.

 

Je mehr Initiativen sich dem Bündnis anschließen, umso stärker können sich die genannten Wirkungen, insbesondere gegenüber der Politik und Verwaltung, vergrößern. Das Bündnis versteht sich ausdrücklich NICHT als eine Art Dachorganisation und soll demgemäß auch nicht die Initiativen ersetzen oder gar in der öffentlichen Wahrnehmung überdecken.

Es soll durch die Organisation von gegenseitiger Information und Unterstützung allen beteiligten Initiativen und deren Aktionen mehr Aufmerksamkeit und Durchsetzungskraft verleihen. In den Fällen, wo eine Aktions- und Zielübereinstimmung besteht (z.B. Flächennutzungsplan, Baumschutzsatzung), können im Bündnis auch gemeinsame Aktionen entwickelt, geplant und durchgeführt werden.

Der Charakter des Bündnisses soll ermöglichen, dass Gemeinsamkeiten in gemeinsame Aktionen übersetzt werden können, unterschiedliche Auffassungen in anderen Themenfeldern jedoch respektiert werden. Basisthemen des Bündnisses sind Naturschutz, Bürgerbeteiligung bei der Flächennutzung und Umgang mit öffentlichem Raum.

Für gemeinsame Aktionen können Regeln vereinbart werden, zum Beispiel Konsens in der Entscheidung über Aktionen, Gewaltfreiheit, keine Beschädigung von fremdem Eigentum etc.. Es ist wichtig für eine gedeihliche Zusammenarbeit, dass im Bündnis unterschiedliche politische Ansichten und Zugehörigkeiten akzeptiert werden und ein respektvoller Umgang und eine freundliche Debattenkultur hergestellt werden.

Im Bündnis können neben Umwelt-, ökologischen, und anderen Bürgerinitiativen auch Parteien und deren Organisationen mitarbeiten. Dabei sollen sich diese ausschließlich in den vom Bündnis getragenen Themenfeldern beteiligen. Unterschiedliche politische Ansichten sollen toleriert werden, sofern eine Übereinstimmung mit den zentralen Anliegen des Bündnisses gegeben ist.

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