Was ist bereits passiert?

Mercatorstraße 2015 vor der Fällung

Mercatorstraße 2016 Fällung der Platanenallee vor Beendigung des Bürgerentscheites

Trotz heftiger Kritik und der Demonstration entrüsteter Bürger*innen,  zog die Stadt ihr Vorhaben durch –    „wem gehört die Stadt“   fragten wir uns    “ wenn nicht die Bürger*innen mitentscheiden dürfen“

Die Stadt hat den letzten Schutz für Bäume, die Baumschutzsatzung, abgeschafft. Sie war das einzige Regelwerk, das Bäume auf privaten Grundstücken geschützt hat. Also auch auf Flächen von Kirchen, von Vonovia, LEG, Gebag oder großen Vereinen.

Die Konsequenz: Niemand weiß mehr, wie viele Bäume gefällt wurden, für die es keinen Ersatz geben soll.

Schätzungsweise 3.000 private Bäume wurden bereits gefällt.

Damit haben wir für ca. 15.000 Menschen weniger Sauerstoff. Ca. 1 Million Kg Staub werden nicht mehr aus der Luft gefiltert. Das entspricht 26 LKW-Ladungen. Die Abschaffung war eine klare Entscheidung gegen ein grünes Duisburg!

Auch die Stadt fällt Straßenbäume, Alleen, Parkbäume und kleine Wälder.

Die Stadt hat das Umweltdezernat zerschlagen. Das Umweltamt ist nun der Stadtplanung untergeordnet. In Duisburg geht das Bauen vor. Wollen wir in Zukunft nur noch Betonwüsten?

Der Wert eines Baumes ist nicht nur der Wert des Holzes.

Der Wert eines großen alten Baumes bestimmt sich durch seine Arbeit als Klimaregler, Errosionsschützer, Sauerstoffproduzent, Staubfilterseinem Erholungswert und Garant der Artenvielfalt.

Dies summiert sich etwa auf 66.000 € für einen einzeln stehenden Baum in der Stadt, z.B. einer 100-jährigen Buche.

Ist unsere Stadt so reich, dass sie ihr Kapital vernichten kann?

Duisburg wird grauer nach den Planungen der Stadtspitze und GroKo.

Insgesamt sollen 170 Hektar Freifläche in den nächsten Jahren in den nächsten Jahren den Menschen in Duisburg geraubt, zerstört und bebaut werden. Zum Vergleich: die Altstadt hat 125 ha und Rheinhausen Mitte 142 ha.

Natur in der Größe ganzer Stadtteile soll verschwinden.

Allein 750.000 qm Landschaftsschutzgebiete sollen zerstört werden, das sind 105 Fußballfelder.

Das ist Raubbau an unserem Eigentum.

Noch ist nichts beschlossen! Wehren wir uns jetzt, damit es nicht zu dieser Zerstörung kommt!

Duisburg ist eine waldarme Kommune und braucht dringend mehr Wald. Dazu hat sich die Stadt schon vor Jahren verpflichtet. Was tut die Stadtspitze?

Weitere 150.000 qm Wald sollen gerodet und bebaut werden. Beispielsweise:

40.000 qm 180 Jahre alter Wald an der Uni.

29.000 qm 50 Jahre alter Wald in Obermeiderich.

33.000 qm 25 Jahre alter Wald in Neumühl

Noch stehen die Wälder, noch können wir sie retten!

Wem gehört die Stadt?

Wollen wir, dass unser Eigentum, nämlich öffentliche Flächen, privatisiert und meistbietend verkauft wird?

Wir in Duisburg sollen um unsere Naherholungsgebiete betrogen werden.

Landschaftsschutzgebiete sollen zerstört werden. Unsere Luft, Lebensqualität und unser Klima würden schlechter.

Wir alle wissen um den Klimawandel. Wir wissen auch, dass Deutschland seine Klimaziele nicht ohne zusätzliche Anstrengungen erreichen wird. Duisburg ist bereits eine der heißesten Städte in NRW. Wollen wir, dass unsere Stadt ihre natürliche Lunge fällt?

Was Sie tun können?

  1. Unterstützen Sie INTAKT
  2. Kontaktieren Sie per Brief, Telefon oder E-Mail die Ratsmitglieder der GroKo und den Oberbürgermeister.
  3. Schreiben Sie Leserbriefe an die Duisburger Medien.
  4. Informieren Sie Ihre Nachbarn, Freunde, Verwandten und Bekannten.
  5. Schützen Sie die Natur vor Ihrer Haustüre.

Bündnispartner:

 Die Hornitexter, die Uferretter e.V., BI saubere Luft e.V., Die GRÜNEN Duisburg, Naturfreunde Duisburg, Klimavernetzung Ruhr, GRÜNE Jugend Duisburg, AStA Duisburg, Jusos Duisburg, solid. Niederrhein, BUND Duisburg, Campus Garden Duisburg-Essen, Menschen in Duisburg, Umweltgewerkschaft, Die LINKE Duisburg

 

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