Intakt - wie alles begann ...

Was ist bereits passiert

Die Stadt hat den letzten Schutz für Bäume, die Baumschutzsatzung, abgeschafft. Sie war das einzige Regelwerk, das Bäume auf privaten Grundstücken geschützt hat.

Also auch auf Flächen von Kirchen, von Vonovia, LEG, Gebag oder großen Vereinen.

Die Konsequenz: Niemand weiß mehr, wie viele Bäume gefällt wurden, für die es keinen Ersatz geben soll.

Schätzungsweise 3.000 private Bäume wurden bereits gefällt.

Damit haben wir für ca. 15.000 Menschen weniger Sauerstoff. Ca. 1 Million Kg Staub werden nicht mehr aus der Luft gefiltert. Das entspricht 26 LKW Ladungen.

 

Nur ein Baum weniger?

doch wie viele Bäume müssen gepflanzt und gepflegt werden, um diesen „Einen“ in seiner Funktion zu ersetzen?

Ein Baum weniger an der einen Stelle- doch wie viele Bäume im ganzen Stadtgebiet?

Wie viele insgesamt wird nicht betont.

Einen Baum zu fällen ist schon sehr kosten- und zeitaufwändig, doch wie viele Kosten und wie viel Zeit braucht es, um diesen in seiner Funktion zu ersetzen?

Am Anfang stand da der Baum als Problem, doch wie viele Probleme klimatisch und gesundheitlich werden diesem folgen?

Ist das eigentlich zu erfassen, oder nehmen wir es einfach so hin?

Gemeinsames Anliegen aller Initiativen ist die Wiedereinführung einer Baumschutzsatzung und Beeinflussung der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes dahin gehend, dass die Lebensqualität für die Menschen in der Stadt erhalten bleibt, ein nachhaltiger Naturschutz stattfindet und Freiräume geschützt werden.

Pflege statt Säge

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